Wasser ist ein fazinierendes Element. Für mich gehört es fest zu meinem Leben dazu. Nicht nur, dass wir es brauchen, damit unser Körper nicht austrocknet und wir es zum Waschen brauchen. Nein, es gehört für mich dazu, weil es einen Großteil meiner Hobbies ausmacht und ich am Wasser einfach super abschalten kann. Egal, ob es einen Tag am See ist oder ob es der Urlaub am Meer ist, für mich gehört das Wasser einfach dazu und ich bin sehr dankbar, dass Gott die Erde mit so viel Wasser segnet. Gerade jetzt in der Zeit, wenn es draußen wieder warm wird, ist das Wasser keine Selbstverständlichkeit. Kleine Bäche und Flüsse trocknen langsam aus, die Felder bekommen nicht genug Regen ab, damit das Korn wachsen kann und auch die Regenfässer, um im Garten zu Gießen werden vom Regen nicht gefüllt. Seit Wochen regnet es nicht vernünftig. Wir freuen uns über das gute Wetter und doch wissen wir, dass es dringend notwendig ist, dass es endlich nochmal regnet. Wasser spielt auch in der Bibel eine ganz zentrale Rolle. Drei Geschichten und die Gedanken dazu wird es in der nächsten Zeit für dich geben.

 

Es ist warm und du bist auf einem Schiff unterwegs. Du genießt von Deck das Wetter und es stört dich gerade mal nicht was um dich herum passiert. Du bist einfach nur froh, dass du endlich von allem weg bist und dich niemand fragt. Quasi auf der Flucht vor deinem Alltag. Es gibt unterschiedliche Situationen, warum man seinem Alltag entfliehen möchte. Einfach mal raus, die Welt bereisen und entdecken, neues Lernen, den Alltag und den Job vergessen. Dem einen gelingt es gut, dem anderen weniger. Es ist so unterschiedlich, wie wir an Dinge herangehen und wie wir auch damit umgehen, aber es ist immer gut, wenn wir für eine gewisse Zeit unsere Alltagsgedanken und Sorgen vergessen  können.

Auch Jona ist vor seiner Arbeit geflohen. Er hatte einfach keine Lust den Auftrag von Gott zu erfüllen. Er wollte nicht nach Ninive um dort den Menschen die Botschaft von Gott zu überbringen. Ihm hat es nicht gefallen und so hat er sich gedacht, er könnte vor Gott und dem Auftrag weglaufen. Doch von einer schönen Schiffsreise war er weit entfernt. Nichts hatte es damit zu tun, den Alltag zu vergessen und abzuschalten. Gott hatte andere Pläne um Jona genau dorthin zu bringen, wo er ihn haben wollte. Und so kam es, dass es einen heftigen Sturm gab und Jona über Bord geworfen wurde, damit der Sturm aufhört. Und tatsächlich, das hat geholfen.

Kaum im Meer wurde Jona von einem Wal verschluckt. In seinem Bauch verbrachte er drei Tage und Nächte. Dort hat er viel gebetet und Gott um Hilfe gefragt, dass er ihn doch dort befreit. Der Wal hat Jona wieder ausgespuckt, doch er bekam von Gott wieder den Auftrag nach Ninive zu gehen.

Eine ganz schön hartnäckige Nummer von Gott. Er bestraft Jona dafür, dass er seinen Auftrag nicht ausführt, ja quasi seinen Job nicht macht. Auch wir geraten manchmal in Situationen wo wir vielleicht nicht direkt das tun, was wir sollen, sondern erst über Umwege dort landen, wo wir gebraucht werden oder was Gott für uns vorgesehen hat. Gott hat einen Plan für uns und den verfolgt er auch sehr konsequent. Ob es uns passt oder nicht, aber wir sollten darauf vertrauen, dass Gott unser Leben im Blick hat und auch unsere Auszeiten genau plant!

- von Jenni Barth

 

Lange Wanderungen, ausgedehnte Spaziergänge, ein Ausflug an einen See. Alles das sind Aktionen, die wir immer wieder machen, wenn wir ausspannen wollen und eine Auszeit brauchen. Doch manchmal sind wir länger unterwegs, als uns eigentlich lieb ist und auf einmal fängt es an zu regnen. Dann haben wir schnell nasse Füße, wenn wir nicht die geeigneten Schuhe für das Wetter tragen.

Auch Mose war mit seinem Volk lange in der Wüste unterwegs. Er hat das Volk, mit Gottes Hilfe, aus Ägypten befreit und sie sind sehr lange in der Wüste unterwegs gewesen. Alles kein Problem, wären da nicht die Ägypter vom Pharao geschickt worden um hinter ihnen her zu reiten und sie einzuholen. Als Mose und Aaron das bemerkten, waren sie gerade am Ufer der Schilfmeeres. Doch sie hatten keine Ahnung, wie sie nun vor den Ägyptern fliehen konnten. Also haben sie Gott um Hilfe gebeten und bekamen auch eine Antwort, wie sie jetzt weitergehen sollten. Mose sollte den Stab heben und das Meer würde sich teilen, damit sie mit dem gesamten Volk hindurchgehen können. Genau das tat Mose dann auch und das ganze Volk konnte ohne nasse Füße durch das Meer gehen. Links und Rechts war Wasser.

Auch die Ägypter fuhren hinter ihnen her durch das Meer. Doch sobald das Volk auf der anderen Seite war schloss sich das Wasser hinter ihnen wieder und alle Ägypter sind ertrunken. Gott hat seinem Volk geholfen, dass sie ohne nasse Füße das andere Ufer erreichen.

Vielleicht hast du es auch schon einmal erlebt, dass du in der Klemme gesessen hast und Gott hat dir geholfen? Vielleicht musstest du nicht durch das Wasser, aber es kann ja auch viele andere Situationen in deinem Leben geben, bei denen du Gott um Hilfe gebeten hast. Vertraue darauf, dass Gott dir hilft. Es kann sein, dass du ohne nasse Füße das andere Ufer erreichst!

- von Jenni Barth

 

Einfach mal ein Nickerchen machen. Gerade wenn die Woche stressig war, du viel unternommen hast, viele Termine auf dem Plan standen und du einfach müde bist. So ein kurzes Nickerchen kann schon ganz gut tun um mit neuer Energie wieder durchzustarten.
Gerade das Wochenende nutzen ja viele von uns, um abzuschalten, aufzutanken und vielleicht auch ab und an mal faul auf dem Sofa zu liegen.


Auch Jesus hatte immer viel zu tun und hat auch ab und an ein Nickerchen gehalten, wenn er das Gefühl hatte, seine Jünger hätten alles im Griff. Er war auf dem See Genetzareth unterwegs und das Wetter war ruhig. Ein kurzer Break in der Sonne auf dem Wasser kann also nicht schaden. Er hat sich hingelegt und ist sofort eingeschlafen. Doch wie das auf dem See so ist kann das Wetter schnell auch mal umschlagen. Ein heftiges Gewitter zog auf und die Jünger bekamen Angst. Hohe Wellen, viel Regen, Wind. Einfach das komplette Programm.

Und Jesus, der hat einfach weiter geschlafen. Die Jünger hatten Angst und wussten nicht, was sie machen sollen. Jesus schläft ganz ruhig und macht sich scheinbar keine Gedanken um das Unwetter. Er bekommt es nicht einmal mit.
Die Jünger wecken ihn und in diesem Moment sagt Jesus zu ihnen, dass sie mehr Vertrauen haben müssen. Vertrauen auf Gott. Er wird helfen, dass ihnen nichts passiert. Auch nicht im Sturm.


Vielleicht kennst du das? Plötzlich passiert etwas unerwartetes. Du bist draußen spazieren und es fängt heftig an zu regnen. Du bekommst Angst. Aber genau in solchen Momenten kannst du darauf vertrauen, dass Gott bei dir ist. Dass er dich nicht alleine lässt. Angst ist etwas ganz natürliches, aber in der Angst können wir vertrauen, dass uns nicht passiert. Wenn wir ein kleines Nickerchen brauchen, dann dürfen wir vertrauen, dass uns nichts passiert. Wir dürfen uns erholen und Gott und bei uns. Er passt auf uns auf!

- von Jenni Barth

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   





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